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„Urbane Gebiete“ Wird In BauNVO Eingeführt

„Urbane Gebiete“ wird in BauNVO eingeführt

Das Öffentliche Baurecht als Teil des Verwaltungsrechts wurde Mitte 2017 novelliert, indem in die Baunutzungsverordnung (BauNVO) als § 6a BauNVO eine neue Baugebietskategorie eingefügt wurde: „Urbane Gebiete“. Diese Baugebietskategorie kann nun in Flächennutzungsplänen oder Bebauungsplänen festgesetzt werden. Bisher konnten die Städte und Kommunen in Flächennutzungsplänen oder Bebauungplänen für die Stadtbereiche hauptsächlich die Baugebietskategorien reine Wohngebiete, allgemeine Wohngebiete, Mischgebiete, Kerngebiete, Gewerbegebiete und Industriegebiete festsetzen. Durch das „Urbane Gebiet“ kann eine noch attraktivere und abwechslungsreichere Bebauung in den Innenstädten stattfinden, was diese noch moderner machen kann.

Hintergrund der Einführung des Gebietes „Urbane Gebiete“ in die BauNVO

Anwalt-Leipzig-Baurecht-Bebauungsplan

Durch das Einfügen des Baugebiets „Urbanes Gebiet“ in die Baunutzungsverordnung kann nun auch in Innenstädten wieder vermehrt gebaut werden, was vor allem wachsenden Städten zu Gute komm, um insbesondere neuen Wohnraum im Zentrum schaffen zu können.

Mit der Einführung der neuen Baugebietskategorie „Urbane Gebiete“, soll das Planen und Bauen, insbesondere von Wohnungen, im innerstädtischen Bereich erleichtert werden. Das „Urbane Gebiet“ soll dem Wohnen und der Unterbringung von Gewerbetreibenden sowie kulturellen, sozialen und anderen Einrichtungen in kleinräumiger Nutzungsmischung dienen, soweit damit keine wesentliche Störung der Wohnnutzung verbunden ist. Damit einhergehend sollen also neben Gewerbetreibenden auch insbesondere Freizeit- bzw. Sportstätten (Spielplätze, Bolzplätze, Sporthallen, Basketballfelder, etc.) wieder vermehrt in der näheren Umgebung von Wohnungen angesiedelt werden. Dieses Baugebiet kommt insbesondere größeren Städten zu Gute, die bestimmte – neu erschlossene – Stadtbereiche mittels Bebauungsplan neu festsetzen wollen.

Begleitung im Baugenehmigungsverfahren

Sollten Sie ein Bauvorhaben planen und Ihre Stadt oder Kommune hat bereits mittels Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan einen Bereich der Innenstadt als urbanes Gebiet festgesetzt, so kann es durchaus passieren, dass das zuständige Bauamt Ihre Baugenehmigung nicht oder nur unter Auflagen erteilt, weil beispielsweise das geplante Bauvorhaben nach Art oder Maß nicht dem § 6a BauNVO entspricht. Nehmen Sie in diesem Fall umgehend Kontakt zu mir auf, damit ich Sie hinsichtlich eines möglichen Widerspruches beraten und – wenn notwendig – auch vertreten kann. Ich als Rechtsanwalt kann dann bei der Behörde Akteneinsicht beantragen und Sie nach Einsicht in die Akte umfassend über die Erfolgsaussichten eines Widerspruches gegen die nicht erteilte Baugenehmigung beraten.

Für weitere Fragen rund um das öffentliche Baurecht, nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf.

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